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Faszien Training


Die 4 Hauptaugenmerke

Dehnen

Faszien lieben es, in möglichst viele Richtungen gedehnt zu werden. Die Dehnübungen sollten möglichst über Positionen, die über mehrere Gelenke ziehen durchgeführt werden. Durch dynamisches Nachwippen wird die Muskulatur innerhalb der Dehnbewegung aktiviert.

Durch das Dehnen in unterschiedliche Richtungen, werden die Faszienschichten wieder gleitfähiger. Auf diese Weise können Beweglichkeit und Flexibilität bis ins hohe Alter beibehalten werden.

Federndes Bewegen

Katzen beziehen Ihre enorme Sprungkraft nicht aus reiner Muskelkraft, sondern aus einer elastischen Speicherfähigkeit der Faszien – dem sogenannten Katapultmechanismus. Über eine Vielzahl an dynamischen Übungen, wie Hüpfen und Schwingen, lässt sich dieser Katapulteffekt auch im Faszientraining forcieren.

Ziel ist es, die Elastizität der Faszien zu steigern, um sie so beweglicher und widerstandsfähiger zu machen.

Beleben

Faszien lieben gut dosierten, langsam schmelzenden Druckausübung. Über die Selbstmassage mit einer festen Schaumstoffrolle können Verspannungen und fasziale Verklebungen gelöst und das Gewebe feucht gehalten werden.

Durch die verbesserte Wasserbindung werden die Faszien wieder elastischer und belastbarer. Auf diese Weise werden auch Schmerzzustände gelindert.

Spüren

Im Faszientraining üben wir das „sich selbst Spüren“ mittels Wahrnehmungsübungen. Überraschender Weise findet sich sechs mal mehr „Wahrnehmungsfühler“ im faszialen Netzwerk als im Muskelgewebe. Tatsächlich stellen die Faszien mit ihren sensiblen Nerven unser größtes Sinnesorgan dar. Diese sensiblen „Antennen“ gilt es zu trainieren.

Bestimmte Schmerzformen können durch das Verfeinern der Körperwahrnehmung reduziert werden.

Ihr Therapeut: Georg Hansbauer